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Heißlufträume

Für Heißlufträume sind hohe Raumtemperaturen bei geringer Luftfeuchte kennzeichnend. Besondere Bedeutung kommt der Wärmestrahlung (Infrarot) von Wänden und Decke zu.
Es kann baulich zwischen massiv gebauten oder mit Holz und anderen leichten Materialien errichteten Baderäumen unterschieden werden.

 

Indigene Schwitzhütte (sweat lodge)

Schwitzhütte der Navajo-Indianer; Foto: Reinhold Krüger
Traditionelle Schwitzbadform nordamerikanischer Indianer als trockenes Heißluftbad oder Bad mit Nebelbildung. Die Anwendung erfolgte zumeist als thermisches Wechselbad mit Abkühlung in einem See oder Fluss.

Bauausführung (Holzbauweise):
In unterschiedlichen Formen aus gebogenem Weidengerüst oder Holzstangen errichtete und mit Erde, Gras, Fellen oder Decken belegte Hütte. Sie hatte einen kleinen Eingang und zum Teil Rauchlöcher. Die niedrigen Gebilde hatten einen Durchmesser von 1,80 bis 4,50 m und boten so in der Regel vier bis zehn Personen Platz. Die Beheizung erfolgte durch ein Feuer oder über außerhalb erhitzte Steine. Starke Wasserdampfentwicklung (Nebel) durch Übergießen der Steine mit Wasser
 
Raumklima:
Feuerbeheizung: < 100 °C bei geringer Luftfeuchte.