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Dampfräume

Das Badeklima von Dampfräumen weist eine höhere Luftfeuchtigkeit auf, die bis zur Nebelbildung reichen kann. Ein Dampfbad wird als thermisches Wechselbad mit Erwärmung im Dampfraum und Abkühlung an frischer Luft und mit kaltem Wasser durchgeführt.
Die Bauweise mit Feuchteschutz ist anspruchsvoller als bei anderen Baderäumen. Es kann baulich zwischen Massiv gebauten oder mit Holz und anderen leichten Materialien erichteten Baderäumen unterschieden werden.

 

Dampfbad (modern)

Foto: KLAFS Saunabau
Dem russischen Dampfbad nachgebildeter Baderaum. In Deutschland bekannt seit dem 19. Jahrhundert als „russischer“ Bestandteil des aufwändigen, mehrere Baderäume umfassenden Kombinationsbades „Russisch-römisches Bad.“ Bei Benutzung als singuläres Bad wird es als thermisches Wechselbad durchgeführt.

Bauausführung (Massivbauweise):
Raum aus Metall, Kunststoff, Naturstein oder mineralischen Baustoffen mit ein- oder mehrstufigen Bänken oder Sitzen. Die Dampferzeugung erfolgt über einen Generator in einem gesonderten Technikraum. Dem Wasserdampf werden in der Regel Duftstoffe zugesetzt.

Raumklima:
45 – 48 °C im Sitzbereich bei gesättigter Feuchte (Nebelbildung).