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Sport

Sauna und Sport

Sport und Saunabaden ist eine seit Jahrzehnten bewährte Kombination. Zwar lässt sich eine unmittelbare Leistungssteigerung im Sport über das Saunabaden nicht erreichen, doch die konditionsstärkenden, prophylaktischen und therapeutischen Wirkungen der Sauna sind seit langem bekannt.

Stärkung der Abwehrkräfte
Der wesentliche Effekt der Saunawirkungen auf den Kreislauf wird im Funktionstraining der Blutgefäße der Haut gesehen, das auch bestehenden Regulationsstörungen entgegenwirkt. Das Einüben der Blutgefäße auf wechselnde Kalt- und Warmreize kommt besonders denjenigen zugute, die ihren Sport in der Natur ausüben und dabei häufig veränderten Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Überhaupt ist die Verbesserung der Abwehr gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten durch die Bildung von Abwehrstoffen durch die Überwärmung des Körpers in der Sauna hervorheben. Wer viel Zeit und Kraft in große Trainingseinheiten investiert hat, möchte schließlich nicht durch eine Erkrankung im entscheidenden Augenblick außer Gefecht gesetzt werden. Viele Sportler bestätigen, dass dieses Risiko durch regelmäßiges Saunabaden germindert wird.
 

Foto: irisblende.de


 
Regeneration
Die herausragende Bedeutung des Saunabadens für Sportler liegt jedoch in den Wirkungen der körperlichen und psychischen Entspannung sowie in dem positiven Einfluss auf die Regenerationsvorgänge. Insbesondere Spitzensportler mit täglich mehrstündigen Trainingseinheiten müssen die Muskelregeneration beschleunigen und die angefallenen Schlackenstoffe aus der Muskulatur abtransportieren. Der gesteigerte Stoffwechsel und die verbesserte Muskeldurchblutung beim Saunabaden verhelfen zu einem raschen Abbau von sauren Stoffwechselprodukten (z. B. Michsäure), die als Hauptursache für Ermüdung im Sport angesehen werden. Die Sauna zählt nach Ansicht von führenden Sportmedizinern neben Massagen, verschiedenen gymnastischen Übungen, Kälteanwendungen und Überwärmungsbädern zu den geeigneten Regenerationsmaßnahmen.

Umfassende Erholungswirkungen erfolgen aber auch durch die wechselnden thermischen Reize auf das vegetative Nervensystem. Die Entspannung der Skelettmuskulatur in der Saunawärme, die Anregung der leistungsbetonten Nerven mit dem Gefühl der Frische bei den Abkühlungen und schließlich die länger andauernde Erholungsphase nach dem Saunabad sind geeignet, dem belasteten Sportler kurzfristig Erholung und Erfrischung zu verschaffen.

Bewährt haben sich Saunagänge außerdem bei Sportverletzungen. Die Stoffwechselsteigerung und die leichte Überwärmung des Körpers begünstigen die Heilungsvorgänge bei kleineren Muskelverspannungen und –verletzungen.

Tipps
  • Die sportlichen Betätigung sollte der Sauna immer vorausgehen.
  • Die Kreislaufbelastung der sportlichen Betätigung sollte immer erst abgeklungen sein, bevor mit dem Saunagang begonnen wird. Dies kann je nach Sportart bis zu einer haben Stunde Pause bedeuten.
  • Vorsicht bei Blutergüssen und frischen Verletzungen. Hier sollte mit dem Saunabaden so lange gewartet werden, bis die Gefäße wieder ganz verschlossen sind. Das kann bei größeren Verletzungen durchaus mehrere Tage dauern.
  • Sportler, die sich ausgiebig körperlich belasten, haben einen erhöhten Bedarf an Spurenelementen, Mineralien und Vitaminen. Dies betrifft nicht nur Spitzen- sondern auch Hobbysportler. Die schweißbedingten Mineralverluste können durch geeignete Fruchtsäfte und Mineralgetränke ausgeglichen werden.